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05.07.2017

CDU Wiesoppenheim will Peter Rißberger als Ortsvorsteher

CDU Wiesoppenheim wählt Peter Rißberger einstimmig zum Orstvorsteher-Kandidaten / MdL und Wormser CDU-Vorsitzender Adolf Kessel: Peter Rißberger bringt viel Erfahrung mit und hat sich bereits bewährt

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Peter Rißberger (1. Reihe. 4.von links) kann sich auf 100-prozentigen Rückhalt in der Wiesoppenheimer CDU verlassen.

WIESOPPENHEIM Nach 28 Jahren will die CDU in Wiesoppenheim nun bei der Ortsvorsteher-Wahl am 24. September endlich wieder den Ortschef stellen in dem Wormser Vorort. Einstimmig haben die Mitglieder Peter Rißberger zu ihrem Kandidaten gewählt, an den sie große Hoffnungen knüpfen. Viel Beifall für das perfekte Wahlergebnis gab es unter anderem auch vom Bundestagsabgeordneten Jan Metzler, dem Landtagsabgeordneten und Wormser CDU-Vorsitzenden, Adolf Kessel, und dem Sprecher der CDU Stadtratsfraktion, Dr. Klaus Karlin. Glückwünsche überbrachte auch die CDU Vorsitzende Monika Stellmann vom benachbarten Ortsverband Horchheim/Weinsheim direkt nach der Wahl.

Rißberger kann bereits umfassende kommunalpolitische Erfahrung vorweisen: Er ist Vorsitzender der CDU Wiesoppenheim, Mitglied im Stadtrat, sowie im Ortsbeirat. In der Union wird jedoch nicht nur Rißbergers Kompetenz, sondern auch seine Persönlichkeit als ausschlaggebend dafür angesehen, dass man ihn als Ersten im Vorort will: „Wenn es einen gibt, den man in Wiesoppenheim als einen Prototyp für dieses Amt ansehen kann, dann bist du das!“, lobte Jan Metzler und sah den Wiesoppenheimer CDU-Chef als „wie geschaffen“ an für diese Aufgabe.  Der Abgeordnete  bescheinigte Rißberger ein hohes  Maß an „Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und Verbundenheit mit Wiesoppenheim“.  Auch habe Rißberger in vielfältiger Weise sein Organisationstalent bei Veranstaltungen unter Beweis stellen können, etwa beim Kerweborsch-Jubiläum.  Adolf Kessel, der selbst in Rheindürkheim Ortsvorsteher ist, verwies darauf, dass Rißberger schon länger stellvertretender Ortsvorsteher in Wiesoppenheim ist. Dabei habe es schon viele Gelegenheiten gegeben, bei denen Rißberger auch in dieser Funktion habe Erfahrung sammeln und sich einarbeiten können und sich bewährt habe.
Es ist nicht das erste Mal, dass Rißberger zum Sprung au f den Ortsvorsteher-Posten Anlauf nimmt. Bei der letzten Kommunalwahl, 2014, hatten nur acht Stimmen gefehlt, um den Amtsinhaber, Karlheinz Henkes (SPD) zu überrunden, der diesmal, aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr zur Wahl antritt. Rißberger sagte, nun gehe es darum, viele Anhänger aus den eigenen Reihen  zu motivieren, an die Wahlurnen zu kommen und abzustimmen.  „Wir müssen kämpfen!“. Die Wahl zum Ortsvorsteher findet am gleichen Tag wie die Bundestagswahl statt, am 24. September.
Inhaltlich gebe es in Wiesoppenheim triftige Gründe CDU zu wählen.  „Es gibt bei uns im Ortsbeirat ja selten Themen, über die wir richtig streiten“, sagte Rißberger und lobte die meist sachorientierte Arbeit der Fraktionen.  Diesmal aber gebe es tatsächlich ein Streitthema: das Baugebiet WIE 12  A. Die SPD beharre auf diese Fläche, ohne eine Alternativen zuzulassen, obwohl dieses Baugebiet schlichtweg nicht umsetzbar sei. „Wer das Baugebiet WIE 12 A will, der will kein Baugebiet“, sagte Rißberger mit Blick auf den Dämpfer, den nicht zuletzt auch die  Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt dem Vorhaben verpasst  hat,  weil die geplante Wohnbaufläche in einem regionalen Grünzug sowie in einem Vorranggebiet für Hochwasserschutz liegt. Auch die CDU hält ein neues Baugebiet in Wiesoppenheim für dringend nötig. Rißberger sagte, in dem Maße, in dem  sich die SPD nun auf dieses eine Baugebiet versteife, verhinderte sie realistische, umsetzbare  Alternativen, mit denen sich Wiesoppenheim weiterentwickeln könne.  „Die SPD blockiert hier die Zukunft für unseren Vorort“, fasste Rißberger zusammen. Er streifte auch auf noch einige weitere Themen. So will sich die CDU für ein Ärztehaus stark machen an einer möglichst günstigen Lage, die auch gut erreichbar sei für Nachbarorte. Zudem brauche  man einen Nahversorger in Wiesoppenheim.
Rißberger schwor die Mitglieder auf den Wahlkampf ein und motivierte: „Im Ortsbeirat haben wir inzwischen  schon die Mehrheit“. Nun gehe es darum, das letzte noch fehlende Puzzle-Teil zu vervollständigen und auch den Ortsvorsteher zu stellen.