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27.07.2017

Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CDU Worms befasst sich mit Zukunftskonzept für Rheinhessen

Adolf Kessel: CDU Strategiepapier zur Zukunft für Rheinhessen in Worms vorgestellt / Sprecher Markus Conrad: Müssen mit einer Stimme sprechen / Bundestagsabgeordneter Metzler und Landtagsabgeordneter Kessel werben auch überregional für Rheinhessen-Konzept

Zukunftskonzept

Monika Stellmann (5.v.li.), bedankt sich bei Markus Conrad (3.v.re.) im Beisein von Aktiven aus Worms.

WORMS/ HERRNSHEIM Die kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CDU Worms hat sich im Weingut Sandwiese mit dem Zukunftskonzept der CDU für Rheinhessen befasst KPV-Vorsitzende Monika Stellmann hat hierzu den Sprecher der Arbeitsgruppe, Wörrstadts VG-Chef Markus Conrad, eingeladen, der das umfangreiche Konzept vorstellte. Das Strategiepapier für die Entwicklung der Region war beim Bezirksparteitag Rheinhessen/Pfalz einstimmig beschlossen worden.

So haben beispielsweise der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler und der Landtagsabgeordnete und Wormser CDU-Vorsitzende Adolf Kessel an dem Papier mitgearbeitet. Beide werben seit Monaten auch überregional für das Konzept. Kessel und Metzler gehörten sogar zu einer Delegation, die sich vor wenigen Wochen über das Strategiepapier mit der hessischen Staatskanzlei ausgetauscht haben, die den Ideen grundsätzlich durchaus aufgeschlossen gegenüber steht. Kessel hatte das Konzept, gemeinsam mit anderen Mitstreitern, im Oktober auch in Mainz vorgestellt.

Die Vorsitzende der kommunalpolitischen Vereinigung, Monika Stellmann, will, dass das Konzept möglichst intensiv in die einzelnen Gremien der CDU Worms transportiert wird, damit vielschichtig an der Umsetzung vor Ort gearbeitet werden kann. „Das Strategiepapier enthält viele Ideen, wie sich Rheinhessen im Rhein-Main-Gebiet besser positionieren kann“, fasste Stellmann zusammen. Dass die Ideen nun auch in den Gremien der CDU Worms noch weiter entwickelt werden können, dafür dürften etliche Funktionsträger sorgen, die unter den Gästen waren, darunter Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek,  der Sprecher der CDU Fraktion im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler und Stadtratsmitglied Barbara Wirth.

Stellmann fasste zusammen: „Rheinhessen hat große Chancen – will man das Potenzial ausschöpfen, müssen nun die Weichen gestellt werden.“

Wichtige Schwerpunkte des Konzepts sind der Ausbau weiterer Rheinbrücken und der Rheinhessenstraße, eine verbesserte S-Bahn-Anbindung an Frankfurt sowie der Ausbau der Breitbandversorgung. Bei der Bildung wird der Ausbau einer „Wissenschaftsallianz Rheinhessen" gefordert mit besserer Vernetzung von Schulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Kultur, Initiativen und Unternehmen. Für die Kultur-Vermarktung soll Rheinhessen einen festen Ansprechpartner bekommen, etwa in Form eines Kulturbüros. Auch auf die Förderung von Start-up-Gründungen wird ein Fokus gelegt. Ziel muss nach Ansicht der CDU die Gründung eines Regionalverbandes sein, sprich: eine politische Institution für die Region, mit den beiden Städten Mainz und Worms. „Wir müssen mit einer Stimme sprechen!“, sagte Conrad. Nur so lasse sich Rheinhessen noch stärker an die Metropolregion Rhein-Main anbinden.