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09.04.2018

CDU nimmt Verbesserungen am Wormser Radwegenetz ins Visier

Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Worms greift Thema Radwege-Ausbau auf und will Überprüfung im Verkehrswegeplan mit vereinten Kräften angehen / Stellmann: Ehrenamtlich Engagierte sollen sich nicht fühlen wie Don Quijote im Kampf gegen Windmühlen (FOTO-GALERIE)

kpv

Adolf Kessel (stehend) konnte helfen und vermitteln.

WORMS/ HORCHHEIM Die CDU hat erneut ihren Blick geschärft für Themen, die sie in Worms mit vereinten Unions-Kräften angehen und verbessern will. Erneut hatte die Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Worms, Monika Stellmann, hierzu einen Austausch mit Ortsbeiräten, Stadtratsfraktion und Stadtvorstand aus Unionsreihen organisiert.

Im vergangenen Jahr hatte die umtriebige Stadträtin, die auch Vorsitzende der CDU Horchheim-Weinsheim ist, dieses Veranstaltungsformat ins Leben gerufen und eine sehr gute Resonanz erhalten.
Unter dem Leitsatz „Ehrenamtliche wollen mehr gehört werden!“ gab Stellmann auch diesmal wieder Feuer frei für Fragen, Anregungen und zur Diskussion. „Viele Ehrenamtliche die aktiv sind in Ortsbeiräten oder im Stadtrat, die Anträge stellen, Anfragen ausarbeiten, Zeit opfern und mühevoll Mehrheiten gewinnen für ihre Themen, fühlen sich wie Don Quijote im Kampf gegen Windmühlen, wenn sie am Ende als Antwort von Fachstellen bei der Stadt nur ein „Nein“ hören,“ fasste Stellmann ein Kernproblem zusammen. Um zu helfen und zu vermitteln, hatte die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU diesmal nach Horchheim ins Sportheim eingeladen. Etliche Fragen konnten Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, der Wormser CDU Vorsitzende und Landtagsabgeordnete, Adolf Kessel, sowie der Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, direkt klären. Manche Tipps kamen aber auch aus den Reihen der anderen Teilnehmer.
Das Bild, das Stellmann eingangs der Anschaulichkeit wegen vom Ritter Don Quijote entworfen hatte, spiegelte sich am Ende tatsächlich in einem großen Thema wider, das nun gemeinsam angeschoben werden soll. Dabei geht es um ganz moderne Ritter: um Pedalritter auf Stahlrössern - um Fahrradfahrer. Denn die Teilnehmer nahmen die Radwege in Worms in den Blick. Etliche neuralgische Punkte im innerstädtischen Radwegenetz wurden ausgemacht, an denen Verbesserungsbedarf besteht. Geprüft werden soll, in wie weit sich ein durchgängiges Radwegenetz entlang der wichtigen Fahrrad-Routen in Worms im Konzept des bestehenden Verkehrswegeplans wiederfindet. Im Fokus steht dabei natürlich auch die Frage, wann Schwachpunkte beseitigt werden. Auch auf fehlende Anlehnbügel an wichtigen, touristisch genutzten Stellen wurde von der Stadträtin Barbara Wirth hingewiesen. Die Christdemokraten wollen ganz genau hinschauen: „Es darf nicht so sein, dass die radelnden Verkehrsteilnehmer entlang der wichtigen Radrouten in Worms eher als Hindernis wahrgenommen werden, denn als gleichberechtigte Straßenbenutzer“, fasste Stellmann zusammen.